geschichte

Es war einmal vor vielen 1000 Jahren, als die Welt noch unerforscht und mystisch war.

Da lebte am Rande einer armen Stadt ein kleiner Waisenjunge namens Lua. Das einzige was er von seinen Eltern, die eines Nachts bei der Arbeit von einem heftigen Wirbelsturm davon getragen wurden, noch besass, war ein gelbes Gewand.
Nachts schlief Lua darauf und tagsüber schützte er sich unter dem feinen Stoff seines Pallas vor der glühende Hitze der Mittagssonne.
Jede Nacht, wenn er so alleine, umhüllt in seinem Gewand da lag und in den klaren Himmel schaute, sehnte er sich zu der gelben, von Sternen umgebenen Kugel. Sie zog ihn wie magisch an. Wenn er dort oben sein könnte, war er sich sicher, würde er seine Eltern sehen können.

Jede Nacht könnte er den Menschen zulächeln und ihnen Licht und Geborgenheit schenken, damit niemand je so alleine sein müsste wie er.
Die Tage vergingen und aus dem kleinen Jungen wurde ein Mann, sein tiefes inneres Verlangen nach der Erfüllung seines Traumes wurde mit jedem Zentimeter den er heranwuchs stärker. Tief in seinem Herzen fühlte er die Kraft, die ihm der Glaube, an die Erfüllung seines Wunsches, gab. So hatte Lua auch in den schwärzesten Tagen, stets die Zuversicht und den Optimismus zielorientiert Schritt für Schritt seinen Weg weiter zu gehen.

Am Morgen seines 18. Geburtstages als Lua in seinem bis anhin stets zu grossen gelben Gewand aufwachte, passte ihm dieses plötzlich wie angegossen. Er stolperte nicht, wie sonst jeden Morgen, über den zottigen Saum seines Pallas.

Als es Abend wurde stand der nun Erwachsene Lua mit seinem nun passenden, jedoch nach all diesen Jahren verblassten und zerlöcherten gelben Gewand über seinen Schultern hängend, barfuss im Sand seiner Heimat. Heute Abend war der Mond heller und runder als sonst und Lua plagte die Sehnsucht mehr den je und so breitete er seine Arme hoch in den Himmel zu der leeren Kugel aus.

Da geschah das Wunder. Plötzlich fühlte er, wie Licht und Liebe sein Herz durchströmten und sein Gewand im selben Moment anfing zu schimmern und zu leuchten.
Es entstand eine fast durchsichtige, regenbogenfarbene Brücke unter seinen Füssen, die bis hin zum Mond führte. Luas Füsse hatten auf einmal keinen Kontakt mehr mit dem Boden. Er stieg auf, immer höher in die Luft, sanft und stets völlig im Gleichgewicht. Immer höher und höher schwebte er über die Himmelsbrücke bis hin zum leeren Vollmond.
Die Menschen auf der Erde staunten über den Himmelsmann im goldig schimmernden Mondgewand und auch ihr Herz wurde erfasst von Licht und Liebe.

Als Lua den Vollmond berührte entfachte sich ein zauberhaftes Feuerwerk und es regnete Funken aus Gold auf die Menschen der Erde hinab. Es waren Funken des Urvertrauens und der Hoffnung.
Seit dieser Nacht ist der Mann im Mond sichtbar. Jede Nacht lächelt er auf die Welt hinunter und erinnert uns an seine Geschichte, die besagt:

"Glaube an Dich, gehe Deinen Weg. Alles ist möglich. Öffne dein Herz und verbinde es mit Deinem Verstand, so entstehen WUNDER!"

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